Einsatz 133 -> 09.12.2017 -> 12:33h -> NOTF -> Norderquerweg -> Verdacht auf Schlaganfall

1877
Der Grundstein für die Freiwillige Feuerwehr Kirchwerder Nord wurde beim Bauern Hermann Heitmann gelegt. In dieser Gründungsversammlung wurde er auch gleich als Kommandeur der Wehr gewählt, die Funktion des Stellvertretenen Kommandeur übernahm Heinrich Peters. Die angeschaffte Handdruckspritze wurde auf der Holake am Kirchwerder Hausdeich untergestellt. Die Pferde für die Einsatzfahrten wurden von den Bauern gestellt, die gleichzeitig Mitglied der Feuerwehr waren.
Bis zum 25 jährigen Jubiläum, das im Lokal von H. Hüge begangen wurde, wuchs die Wehr auf 30 Mann an, wobei die Anzahl der jährlichen Einsätze 15 nicht überstieg.

16.Juni 1905
Schweres Gewitter über Kirchwerder, die Wohnhäuser von Schlachter Bahn und Kapitän Viezeck brannten nieder. Bei Orkelmann auf der Staatsdomäne Riepenburg brannten drei Scheunen 6 Wehren löschten.

28 April 1913
Die 2. Handdruckspritze wurde angeschafft, ihre Stationierung erfolgte am Hausdeich bei der Kirche.

3.Juli 1914
„Hitscherberger Feuer“, gegen 14 Uhr fing es bei Anna Gladiator zu brennen an. Wegen Wassermangels konnte das Feuer binnen kurzer Zeit auf elf umliegende Häuser übergreifen. Erst nach Achtundzwanzigstündiger Löscharbeiten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

 


1919
Nach 42 jähriger Amtszeit legte Hermann Heitmann sein Posten als Kommandeur nieder, sein Nachfolger wurde Heinrich Peters. Neuer Stellvertreter Heinrich von Hacht.

2. November 1920
Großfeuer in Zollenspieker.
Im selben Jahr erneuter Führungswechsel. Neuer Wehrführer wurde Heinrich von Hacht, als Stellvertreter wurde Ernst Kleibeler gewählt.

5. September 1925
Anschaffung der Ersten Motorspritze Preis: 3333 Reichsmark.

Am 26. Mai 1927
wurde das 50 jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord begangen.

10 November 1928
Einweihung des heute noch genutzten Spritzenhauses am Norderquerweg. Erstellungskosten: 25719 Reichsmark.

2. August 1930
August Kahl löst Wehrführerstellvertreter Ernst Kleibeler ab.

1932
Kommandeur Heinrich von Hacht schied aus, sein Nachfolger wurde August Kahl, dessen Stellvertreter Heinrich Kohpeiß wurde.

1932
Der Fortschritt hält auch in der Feuerwehr Einzug, das erste Löschfahrzeug, ein Gebrauchter Opel, wurde zum Preis von 2750 Reichsmark angeschafft.

7. April 1937
Kommandeur August Kahl schied aus, die Nachfolge trat Nikolaus Michaelsen an.

Nach den Wirren des 2. Weltkrieges schrieb der damalige Schriftführer Hermann Hüge ins Protokoll: Möge der Friede uns lange erhalten bleiben, dann wollen wir gern und Opferbereit den Dienst aufnehmen für die Sicherheit von Gut und Leben wieder aufnehmen.

September 1945
Nikolaus Michaelsen trat wegen erreichen der Altersgrenze in die Altersabteilung über, neuer Wehrführer wurde bis zum Januar 1951 Karl Kähler der dann von August Scheel abgelöst wurde. Sein Stellvertreter wurde Ernst Neustadt der 1953 verstarb und von Walter Scheer beerbt wurde.

18. Mai 1952
75 jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord, das Jubiläum verlief unter großer Anteilnahme der Bevölkerung. Man merkte, es geht wieder bergan. Die beiden verlorenen Weltkriege waren zwar noch nicht vergessen, aber die Menschen waren wieder voller Zuversicht.

1.April 1956
Wehrführerstellvertreter Walter Scheer wurde Bereichsführer der Vierlande, seine Aufgabe in der Wehr übernahm Hans von Deyn.

2 Juli 1956
Nach einem schweren Gewitter brannte das Gehöft von Arthur Heitmann am Kirchwerder Hausdeich völlig nieder.

18. Dezember 1958
Wehrführerwechsel in der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord.
Hans von Deyn löste August Scheel als Wehrführer ab, und Werner Klüver wurde neuer Vize-Wehrführer.

17. Februar 1962
Ein Orkantief über Island löste eine furchtbare Flutkatastrophe aus, an vielen stellen bricht der Deich, und das Wasser überflutet die Marsch.
Wir von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord waren die ganze Nacht damit beschäftigt die ausgespülten Löcher im Deich mit Sandsäcken abzudichten.
Erbarmungslos im Ablauf, grausam in der Wirkung und grenzenlos im ausmaß ist diese Hochwasserkatastrophe, von der unsere Stadt, unsere Familien und unsere Freunde betroffen wurden. Wir wollen hoffen das unsere Heimat nicht noch einmal von solch einer Flutkatastrophe heimgesucht wird.

1964
Heinrich Wobbe löste Werner Klüver als Stellvertretenen Wehrführer ab.

1964 - 1966
Wir waren an drei größeren Feuern beteiligt: Schiffswerft Heinrich Grube, Warwisch, Willi Lütten, Kirchwerder Hausdeich und Bäckerei Ohde, Zollenspieker.

1966
2. Großfahrzeug LF 16 Ts

14. November 1967
Ein mit Leichtbenzin beladender 1000 Tonnen Binnentanker kollidierte mit einer Sandschute und geriet in Brand. Erst nach 4. Stunden war das Feuer unter Kontrolle.

1.Januar 1968
Heinrich Wobbe wird Wehrführer und Walter Hars sein Stellvertreter.

16. März 1969
Ganz Norddeutschland versinkt unter eine Schneedecke, aufgrund dieser Wetterlage musste die Feuerwehr sich im Winterdienst bei vielen Hilfeleistungen bewähren.

23. März 1970
Bereichsführer Walter Scheer tritt aus Altersgründen in die Ehrenabteilung über, sein Amt übernimmt Hermann Stahlbuhk.

13. November 1972
Jahrhundertsturm mit Tod und Verwüstung. In unserem Heimatgebiet tobte ein Unwetter mit Windstärke 12. An diesem Tag fuhren wir 23 Einsätze, wobei der Einsatz bei einem Bauern in Neuengamme uns besonders forderte. Unsere Aufgabe: Retten und Bergen des Vieh aus den Trümmern des Stalltraktes.

28. Dezember 1973
Die über der Remise frei gewordene Wohnung wurde von uns in Eigenhilfe zum Unterrichts und Aufenthaltsraum hergerichtet.

13.Mai 1975
Wir wurden zu einem schwerem Verkehrsunfall am Kirchwerder Landweg gerufen, wobei Drei Personen den Tod fanden. Diesen Einsatz werden wir noch lange in Erinnerung behalten.

12. August 1975
Wald und Heidebrand in Gifhorn und Celle. Mit einem Fahrzeug mit mehreren Ablösungen waren wir an diesem Großeinsatz mit ca. 450 anderen Hamburger Feuerwehrkameraden beteiligt.

3. Januar 1976
Schwerste Sturmflut seit 1962, der Hochwasserstand überschritt die Marke vom Februar 1962 um 75 cm. Unsere Einsatzzeit war von morgens 8.00 Uhr bis Abends 21.00 Uhr.

1972 -1976
Wir beteiligten uns an acht größeren Feuern:
28.5.1972 Otto Denker- Krauel, 26.10.1972 Bauer Doll- Altengamme, 27.6.1973 Erich Harden- Kirchwerder Hausdeich , 10.10.1973 Külper- Curslack – 21.10.1973 H. Albers- Warwisch, 6.12.1974 Bierwagen- Krauel, 31.8.1976 Puttfarcken- Horster Damm und am 23.9.1976 Großfeuer in der Strafvollzugsanstalt Neuengamme, hier brannten drei nebeneinander liegende Fabrikations- und Werkstatthallen.

8. März 1977
Die Wehr Kirchwerder Nord erhielt ein neues LF 16 Ts, diese Fahrzeug war mit einem 800 Liter Wassertank ausgestattet. Noch während der Übergabe durch Branddirektor Puchner, musste sich das Fahrzeug bei einem Feuer am Kirchwerder Landweg bewähren.

14. Mai 1977
100 Jahre FF Kirchwerder Nord, das Jubiläum begann mit einer Kranzniederlegung am Feuerwehrhaus. Anschließend begann der Festumzug der von 18 geladenen Vereinen begleitet wurde führte durch unser Einsatzgebiet und endete am Gasthof Hitscherberg wo um 20.00 Uhr der Festball begann.
Am Sonntag wurde das Fest mit einem Tag der Offenen Tür fortgesetzt, großen Anklang fanden hier das Kindervergnügen, Fahrzeugrundfahrten, Feuerwehrausstellung sowie eine Feuerwehreinsatzübung die auf der Holaake stattfand.
Der dazugehörige Kommerzabend fand am 18. Mai im Gasthof Seefeld statt. Oberbranddirektor Gebbardt, Landesbereichsführer Glawe, Bereichsführer Stahlbuhk, sowie zahlreiche Abordnungen und befreundete Vereine nahmen hieran teil.

11.August 1977
Schwerer Verkehrsunfall Kirchwerder Landweg Ecke Kirchwerder Hausdeich. 2 Fußgänger wurden von einem Motorradfahrer angefahren, alle drei Beteiligten kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.

23.Dezember 1977
Nach langer schwerer Krankheit verstarb unser Wehrführervertreter Walter Hars.

25.Januar 1978
Im Kirchwerder Landweg war ein BMW unter einen Tanklaster gefahren wir retteten den Fahrer und übergaben ihn an Rettungswagen.

4.April 1978
Gerhard König wurde neuer Wehrführerstellvertreter.

15. Juli 1978
Im Alter von 58 Jahren verstarb unser aktiver Kamerad Karl von Deyn.

14. Oktober 1978
Feuer am Ochsenwerder Norderdeich der Hintere Teil des 18 x 35 m großen Bauerhauses war ausgebrannt. 120 Schweine fanden den Tod.

30. Dezember 1978
Das alte Jahr nahm einen winterlichen Abschied. Ein Schneesturm der Stärke 11 türmte den Schnee zum Teil Meterhoch auf, so das der Verkehr zum erliegen kam. Wir waren den ganzen Tag damit beschäftigt, Fahrzeuge aus dem Schnee zu Bergen.

4. Januar 1979
Aufgrund der widrigen Straßenverhältnisse war ein Tankfahrzeug im Fersenweg von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gerutscht. Trotz angerückter Berufsfeuerwehr mit Kran mussten erst 17000 Liter Heizöl umgepumpt werden bevor der Lkw geborgen wurde.

15. Februar 1979
Erneut schwere Schneefälle in unserem Heimatgebiet mit ähnlichen Verhältnissen wie beim letzten Jahreswechsel.

13.Juni 1979
Einführung der Erstversorgung in den Gebieten der Vier- und Marschlande in denen die Anfahrtszeit des Rettungswagens mehr als 10 Minuten betragen kann. Darunter fällt auch das Einsatzgebiet der FF Kirchwerder Nord.

1979
Wir fuhren insgesamt 29 Einsätze davon 7 Feuer, 10 Hilfeleistungen und 12 Erstversorgungen.

26. Januar 1980
Neuaufnahme von Heino Schmidt und Günter Heitmann.

1980
Gerhard König übernahm im März die Wehrführung von Heinrich Wobbe, der aus Altersgründen ausschied. Gleichzeitig rückte Karl Heinz Hitscher als Wehrführervertreter nach.

7. Juni 1980
Wir nahmen an dem Deutschen Feuerwehrtag in Hannover teil.

13. Juni 1980
Die 2 Jährige Maren W. war in die Gose Elbe gestürzt. Der in der Nachbarschaft wohnende Gerhard König rettete das kleine Mädchen und begann sofort mit der Reanimation. Am Einsatzort angekommen lösten wir unseren Kameraden ab und mit Unterstützung des Rettungshubschraubers gelang es das Mädchen mit selbstständigen Kreislauf ins Kinderkrankenhaus Rothenburgsort zu fliegen.

11. Februar 1981
4.42 Uhr Feuer am Kirchwerder Hausdeich 220. Das mit Reet gedeckte Haus unseres Kameraden Werner H. brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Wehren Kirchwerder Süd, Krauel sowie die Berufsfeuerwehr Bergedorf unterstützten uns bis in den Morgen bei den Löscharbeiten.

16. Mai 1981
Feuer Hower Brack 39. Dort brannte vermutlich durch Brandstiftung ein Reetdachhaus. Gemeinsam mit Kirchwerder Süd, und den Berufswehren aus Billstedt und Bergedorf konnte lediglich ein übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindert werden. Das Reetdachhaus brannte nieder.

23. August 1981
Ausrichtung des Schlauchbootwettkampfes um den BZ Wanderpokal.
Bei Volksfeststimmung vor ca. 1000 Zuschauern, zeigten 17 Mannschaften aus den Vier- und Marschlanden sowie aus Bergedorf ihr können. Die Veranstaltung wurde für unsere Wehr ein großer Erfolg, somit wurden alle Kameraden für die Mühe und aufgebrachte Zeit bei der Vorbereitung und Ausführung belohnt.

17.Oktober 1981
Vom Katastrophenschutzzentrum wurde uns ein Krankentransportwagen zugeteilt.

17. Juli 1982
25 Jähriges Dienstjubiläum unseres Kameraden Hermann Albers.

15. August 1982
Schlauchbootwettkampf auf der Holaake. Die Mannschaft von „Trainer“ Erich Timmann gewann zum 3. male und sicherte sich den begehrten Wanderpokal.

4. Dezember 1982
Feuer Curslacker Deich 145. Im Gartenbaubetrieb von Ferdinand H. befand sich ein mit Holzspänen gefülltes Metallsilo, wo seit dem Vorabend ein Brand schwellte. Wir wurden zur Ablösung gerufen. Der Einsatz endete mit einem zünftigen Frühstück im Feuerwehrhaus.

22.Juli 1983
17.22 Uhr Papagei im Baum gegenüber dem FF Haus so die Meldung der Einsatzzentrale. Schmunzelnd versuchten wir das Tier einzufangen aber unsere Mühe war vergebens. Die abschließende Rückmeldung des Gruppenführers Günter Meyer lautete: “ Papagei mit unbekannten Ziel entflogen“.

14. August 1983
3. Austragung des Schlauchbootwettkampfes auf der Holaake.
Eine bunte Zuschauerkulisse von ca. 1500 Personen hatte sich am Holaaker Brack eingefunden. Der Schlauchbootwettkampf war inzwischen zu einem Kulturellen Höhepunkt geworden. Neben dem Wettkampf kamen bei den Zuschauern auch die Juxeinlagen von H.W. Hars, den Brüdern Lütten und Peters gut an und sorgten für Lachstürme bei den Zuschauern.

22. Oktober 1983
An dieser Stelle sei auf das alljährliche Treffen unserer Kameraden der Ehrenabteilungen des Bereichs Vierlande im Gasthof Klemmer hingewiesen. Der 94 Jährige Hermann von Hacht aus unserer Ehrenabteilung wurde als Hamburgs ältester Feuerwehrmann begrüßt.

1984
Feuer in der Neujahrsnacht am Warwischer Hinterdeich 24. Vermutlich durch nachglühende Feuerwerkskörper geriet das Reetdachhaus in Brand, und brannte trotz massiven Einsatzes der Wehren Hohendeich, Neudorf, Kraul, Kirchwerder Süd, Kirchwerder Nord, Warwisch, Fünfhausen und der Berufswehr Bergedorf nieder.

30. Mai 1984
25 jähriges Dienstjubiläum der Kameraden Karl- Heinz Hitscher, Erich Timmann und Günter Meyer. Gefeiert wurde im frisch Renovierten und mit viel Liebe hergerichteten Aufenthaltsraum im Feuerwehrhaus.

18.Dezember 1984
Wir erhielten ein neuen Magirus LF 16 TS mit Vorbaupumpe.

3. März 1985
Zum ersten mal richtete die Wehr Kirchwerder Nord eine Übungs- und Ausbildungsfahrt für die Bereiche Vierlande, Marschlande und Bergedorf sowie Gastwehren aus dem Hamburger Umland aus.

12. März 1985
An diesem Tag wurde uns ein neues Löschfahrzeug vom Typ LF 16 TS-Hansa übergeben.

12. Juni 1985
25 jähriges Dienstjubiläum unseres Kameraden H.J. Heitmann.

25. März 1986
Wir bekamen ein neues Bund LF 16 TS der Marke Mercedes.

24. September 1986
Unser Kamerad Gerhard Wöbb feierte sein 25 jähriges Dienstjubiläum.

1. April 1987
Neuaufnahme von Carsten Timmann.

24. Mai 1987
Aufgrund der im Januar 1986 beschlossenen Reserve Regelung konnten wir Wolfgang Neustadt, Heiner Meyns und Bernd Hüge neu aufnehmen.

6. Oktober 1987
Feuer Neuengammer Hausdeich 57, auf dem Hof von Adolf P. brannten zwei große Fachwerkscheunen in voller Ausdehnung. Der Funkenflug war so stark, das selbst 300 Meter entfernt stehende Gebäude von der Feuerwehr geschützt werden mussten. Die Fachwerkscheunen waren trotzt massiver Brandbekämpfung der Vierländer Wehren nicht zu retten.

24.Juni 1988
Wir erhalten unser 4. Fahrzeug ein Rüstwagen der Kategorie 1. Mit diesem Fahrzeug können wir die Aufgaben der Technischen Hilfeleistung umfangreicher bewältigen.

30. Juni 1988
Ein Unwetter mit Taubeneigroßen Hagelstücken sucht die Vier- und Marschlande Heim. In unserem Löschbezirk verlief das Unwetter "glimpflich " ,wir mussten lediglich bei Kamerad Ulbricht einen Keller lenzen.

3.Oktober 1988
Wolfgang Römmer wird von der FF Bille in die Wehr Kirchwerder Nord übernommen.

23. November 1988
Feuer am Kirchwerder Hausdeich 232. Die Außendeichs gelegene Halle brannte lichterloh. In dem 600 m² großen Gebäude lagerten etwa 80 Tonnen Altkleider. Die Freiwilligen Wehren von Kirchwerder Süd, Krauel, Warwisch, Fünfhausen sowie die Züge Billstedt und Bergedorf unterstützten uns bei den Löscharbeiten. Die Freiwillige Feuerwehr Neuengamme schützte die weich gedeckten Häuser am Neuengammer Hinterdeich. Zum ablöschen aller Brandnester wurden die Kleiderballen mit Baggern, Schaufelladern und dem Traktor von Georg Odemann aus der Halle gefahren. Die Löscharbeiten dauerten ca.12 Stunden.

24. April 1989
Neuaufnahme unseres Kameraden Mathias Peters.

21.August 1989
Feuer Kirchwerder Hausdeich 168. Beim einfahren von Strohballen hatten sich diese auf dem Anhänger von Gustav P. entzündet. Geistesgegenwärtig zog er den Anhänger auf das freie Feld und kuppelte diesen ab. Somit brauchten wir nur die umliegenden Gebäude zu schützen und löschten den Brand mit 2 B- Rohren. Erstmalig wurden alle drei Löschfahrzeuge gleichzeitig eingesetzt.

24. September 1989
Aus Anlass des 112. Geburtstages von Kirchwerder Nord veranstalteten wir einen Tag der offenen Tür um unseren Mitbürgern einen Einblick in Einsatzgeschehen und FF- Haus zu geben. Nicht nur der Ernst des Einsatzgeschehen wurde gezeigt, auch in lustigen Spielen bei denen die Feuerwehr und ihr Gerät im Mittelpunkt standen gab es für die Kinder Preise zu gewinnen. Mit Bier, Wurst, Kaffee und Kuchen stärkten sich die zahlreichen Besucher. Der Norderquerweg war für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

26. Februar 1990
Sturm über Westeuropa. Mit Windgeschwindigkeiten von 150 K/mh fegte der Orkan über Hamburg hinweg. Wir fuhren an diesem Tage 16 Einsätze. Zum Beispiel: Bäume fällen, Dächer sichern, Herabhängende Freileitungen sichern, Straßen räumen usw..

26. April 1990
Wir wurden zum Kirchwerder Elbdeich 156 gerufen, um die FF Kirchwerder Süd zu unterstützen. Hier brannte ein reetgedecktes Bauernhaus und wir übernahmen die Wasserversorgung aus der Elbe. Mit vereinten Kräften konnte das Haus bereits zum 2.male vor den Flammen gerettet werden.

7. Mai 1990
Bei der Heutigen Versammlung wurden Thomas Matthes und Mario Busch neu aufgenommen, sowie Hansjörg Knoblauch von der FF Hohendeich übernommen.

25.Dezember 1990
Im Hause Heinrich Osterath Straße 185 brannte ein Zimmer völlig aus. Wir löschten mit 2 C- Rohren über einen Innenangriff mit schweren Atemschutz.

9. Juni 1991 15.28 Uhr
Feuer im Noderquerweg 38. Aus ungeklärte Ursache war im Feld ein ca. 150 m² großer Schuppen in dem Holz, Reetmatten sowie kleinere Landmaschinen lagerten in Brand geraten. Die schwarzen Rauchschwaden waren Kilometerweit zu sehen. Mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Bergedorf und der FF Kirchwerder Süd löschten wir mit 1 B und 3 C- Rohren. Leider brannte der Schuppen nieder und auch ein benachbartes Gewächshaus wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

2. Oktober 1991
Neuaufnahme von Tobias Witte in die FF Kirchwerder Nord.

19. Dezember 1991
Dachstuhlbrand im Astra Eck. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr Bergedorf bekämpften wir das Feuer mit einem B und einem C- Rohr.

20. Juli 1999
Unser Magirus Löschfahrzeug wurde zu Schulungszwecken an die Landesfeuerwehrschule abgegeben.

27.Juli 1992
Neuaufnahme von Thorsten Janssen und Olaf Garbers.

15. Januar 1994
Im Rahmen unser alljährlichen Objektbesichtigung ließen wir uns die neue Feuerwache Bergedorf zeigen.

1. Februar 1994
Einführung der „ Stillen Alarmierung“ über Digitalen Meldeempfänger (DME).

19. März 1994
Sturmeinsatz am Kirchwerder Hausdeich 224. Der Dachstuhl der Stallung drohte einzustürzen. Mit vereinten Kräften der Wehren Warwisch, BF Bergedorf ein Rüstwagen der Technik und Umweltwache und dem Zimmerermeister W. Pietsch wurde der Schaden behoben.

24. April 1994
Neuaufnahme von Andre Klingwort und Fabian Elze.

23. August 1994
Großalarm für die Vierländer Wehren. Am Neuengammer Hausdeich bei Heinz W. brannte die ca. 800 m² große Scheune mit mehr als 1000 Strohballen, 300 Tonnen Weizen und mehreren Landwirtschaftlichen Geräten. Wir wurden zur Ablösung eingesetzt. Das gesamte Stroh musste zum ablöschen aus der Halle gefahren werden. Einsatzzeit. 23.54 Uhr - 4.04 Uhr.

18. April 1995
Albert Neustadt und Werner Hüge feierten im Lokal von Christa Koch ihr 40 jähriges Dienstjubiläum. Aus diesem Anlass erhielten sie von der Freien Hansestadt Hamburg die Feuerwehrverdienstmedaille in Gold.

26. Januar 1996
Bei der Generalversammlung wurden Tobias Elze und Alexander Odemann in die Wehr Kirchwerder Nord aufgenommen.

31. Januar 1996
Wehrführerstellvertreter Karl Heinz Hitscher wechselt nach erreichen der Altersgrenze in die Ehrenabteilung über, sein Amt übernimmt Hermann Klingwort.

25. März 1996
Werner Hüge wird vom Wehrführer Gerhard König nach erreichen der Altersgrenze in die Ehrenabteilung überstellt.

2. August 1996
Egon Albers feierte im Kreise aller Kameraden sein 40. Dienstjubiläum.

19 August 1996
Albert Neustadt wird aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr verabschiedet.

25 August 1996
Die ersten HEW Cyclassics führen durch unseren Löschbezirk. Wir übernahmen die Straßensperrungen und versorgten die gestürzten Radfahrer.

26 November 1996
Hilfeleistungseinsatz im Neuengammer Hinterdeich. Auf der Eisglatten Straße war ein Tankzug ins rutschen gekommen und drohte in einen Graben zu stürzen. Glücklicherweise konnte die Ladung von ca. 24000 Liter leichtem Heizöl in den Lagertank eines benachbarten Gärtners umgepumpt werden. Die BF Bergedorf mit Unterstützung der Firma Schröder sicherten den Tankzug. Wir haben mit den Traktoren von H. Wulff und G. Odemann den Tankzug wieder auf die Straße gezogen.

9 März 1997
Ausrichtung der Übungs- und Ausbildungsfahrt der Vier und Marschlande sowie Bergedorf. An 25 Stationen zwischen Krauel und Tatenberg mussten eben so viele Wehren aus den Bereichen Vierlande, Marschlande, Bergedorf sowie Gastwehren aus der näheren Umgebung ihr können und wissen aus allen Aufgabenbereichen des Feuerwehrdienstes unter Beweis stellen. Für die Siegerehrung stellte unser Gönner und Freund Bernhard Lütten sein Firmengelände zur Verfügung. Den 1. Platz belegte die Staffel der FF Neudorf.

12. April 1997
Verabschiedung von Egon Albers und Heinz Janßen aus dem aktiven Feuerwehrdienst verbunden mit der Übernahme in die Ehrenabteilung.

19. April 1997
Feuer im Norderquerweg 166. Der Dachstuhl des Einfamilienhauses brannte in voller Ausdehnung. Mit 3-C und 1 B-Rohr wurden die Flammen unter Atemschutz und mit Unterstützung den Zügen der BF Bergedorf und BF Billstedt bekämpft. Es entstand erheblicher Sachschaden durch Feuer und Löschwasser.

26. Mai 1997
Neuaufnahme von Torben Klingwort.

8. Juli 1997
Einsatz Fersenweg 87. Ein mit Recyclingglas beladener LKW war von der Straße auf den unbefestigten Rand der Straße gekommen und eingesunken. Aufgrund des hohen Gewichtes konnten wir lediglich die Container gegen Kippen sichern um dann den Feuerwehrkran anfordern. Mit dessen Hilfe gelang es schließlich das Fahrzeug zu Bergen.

18. Juli 1997
Hermann Albers erhält die Feuerwehrverdienstmedaille in Gold anlässlich seines 40 jährigen Dienstjubiläums.

25. Juni 1998    Neuaufnahme von Florian Albers

18 Juli 1998                                                                                                                                                                                                                                                                                              Heute richtete unsere Wehr eine Bereichsübung auf dem Gelände des Reiterhofes Puttfarcken aus. Die Feuerwehren aus Krauel und Kirchwerder Süd mussten nach einer simulierten Explosion in einer Werkstatt zahlreiche Personen Retten, Versorgen und Abtransportieren sowie Löschwasser über lange Wegstrecken herbei schaffen. Nach erfolgter Manöverkritik durch unsere Wehreignen Schiedsrichter saßen wir noch ein paar Stunden kameradschaftlich zusammen im Feuerwehrhaus.

19. September 1998
Übernahme von Egon Albers und Erich Timmann in die Ehrenabteilung.

6. Januar 1999
Die FF Kirchwerder Nord erhält ein neues LF 16/12 von Man/Ziegler, welches das 20 Jahre alte LF Hansa ablöst. Neben der Feuerwehrtechnischen Beladung verfügt dieses Fahrzeug außerdem über einen Stromerzeuger. Schere/Spreitzer und Hebekissen.

31. Januar 1999
Aufnahme von Nils Heitmann und Übernahme von Mathias Stubbe aus der FF Allermöhe.

4. Juni 1999
40 .Dienstjubiläum von Günter Meyer. Als Anerkennung von 40 Jahren Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr wurde ihm die Feuerwehrverdienstmedaille in Gold verliehen.

11. November 1999
Feuer Norderquerweg 94 so die Meldung der EZ. Bei August K. brannte ein Schuppen von ca. 30 mal 15m. Durch die eingelagerten brennbaren Materialien hatte sich das Feuer sehr schnell ausgebreitet und wurde mit 2 B und 7 C-Rohren bekämpft. Die FF Warwisch wurde zur Ausleuchtung der Einsatzstelle Nachalarmiert. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis in den späten Abend hinein.

2000

28. Januar: Neuaufnahme von Sven Reymers und Hauke Harden.

28. April: Heute feierte unser Kamerad Helmut Schmidt sein 40 Jähriges Dienstjubiläum.

8. August: Führungswechsel in der Wehr Kirchwerder Nord. Nach 20 Jahren Wehrführung und erreichen der Altersgrenze, gab Gerhard König das Kommando an Hermann Klingwort ab. Neuer Stellvertreter wurde Heiner Meyns.

02. Oktober: Verabschiedung von Gerhard Wöbb aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung.

2001

26. Januar: Neuaufnahme von Lars Reymers und Matthias Schween in die Wehr. Übernahme von Heino Schmidt in die Ehrenabteilung.

16. Juni: Verabschiedung von Hans Gerd Schröder in die Ehrenabteilung.

2002

03. März: Ausrichtung der Übungs- und Ausbildungsfahrt Vier- und Marschlande und Bergedorf. Sieger wurde die FF Altengamme.

22. Juli: Neuaufnahme Kai Felix Haugg.

01. – 04. August: 125-jähriges Jubiläum der FF Kirchwerder Nord.

24. August: Deichverteidigung bei der Hochwasserkatastrophe am Amt Neuhaus.

2003

01. Februar: Übernahme von Werner Ulbricht in die Ehrenabteilung.

21. März: Einsatz im zweiten Fersenweg bei Günter H., dort brannte das Haus der Familie und konnte trotz zweistündiger Löscharbeiten der Wehren Kirchwerder Nord, Krauel und BF Bergedorf nicht gerettet werden.

03. August: Sieg der Wettkampfgruppe beim Schlauchbootwettkampf in Neudorf, nach 20 Jahren wurde der Wanderpokal wieder nach Kirchwerder Nord geholt.

2004

24. Mai: Neuaufnahme von Alexander Hars, Sven Schümann und Maik Tesch.

16. – 18. Juli: Aufbau des Parcours für den Schlauchbootwettkampf auf dem Brack „Holaake“

26. Juli: Einweisung der Mannschaften für den Paddelwettkampf

31. Juli: Am heutigen Nachmittag ging ein Hagelschauer über unserem Heimatgebiet nieder das große Schäden an vielen Gewächshäusern hinterließ. An den beiden darauffolgenden Tagen halfen fast alle 87 Freiwilligen Feuerwehren, die Gewächshäuser von zertrümmerten Glasscheiben zu befreien.

15. August: Paddelwettkampf an der „Holaake“ hier siegte die FF Kirchwerder Nord, die auch im nächsten Jahr den Wettkampf ausrichtet.

2005

28. Januar: Neuaufnahme von Heiko Harden.

15. April: 25-jähriges Dienstjubiläum Günter Heitmann.

14. August: Schlauchbootwettkampf an der „Holaake“ hier siegte erneut die FF Kirchwerder Nord.

23. Dezember: 25-jähriges Dienstjubiläum Hans Jörg Knoblauch.

2006

18. Juni: Neuaufnahme von Andre Voß, Hendrik Neben und Sascha Groth.

09. August: Wiederwahl des Wehrführers Hermann Klingwort und des Vertreters Heiner Meyns.

13. August: Ausrichtung des Paddelwettkampfs an der „Holaake“ hier siegte die FF Hohendeich.

2007

02. März: 25-jähriges Dienstjubiläum Wolfgang Römmer.

21. Mai: Neuaufnahme von Timo Grabsch, Rainer Schümann und Patrick Römmer.

01. Juni: 40-jähriges Dienstjubiläum von Günter Reymers und Georg Odemann.

07. Oktober: Vereidigung der Kameraden Lars Reymers, Alexander Hars, Kai Haugg, Heiko Harden, Andre Voß, Hendrik Neben und Sven Schümann.

2008

25. Januar: Wahl von Olaf Garbers in die Ehrenabteilung.

3. März: Übernahme von Günter Reymers und Hans Riecken in die Ehrenabteilung.

20. April: Übungs- und Ausbildungsfahrt, Sieger bei den auswärtigen Wehren FF Geesthacht. Im Bereich Vier- und Marschlande siegte die FF Krauel

1. Mai: 40-jähriges Dienstjubiläum Dieter Timmann.

26. Mai: Übernahme von Jan Riecken aus der FF Öjendorf.

6. Oktober: Wahl des Wehrführers Heiner Meyns.

24. November: Wahl des Wehrführervertreters Hans Jörg Knoblauch.

2009

Ereignisse:

9. Januar: 40-jähriges Dienstjubiläum Hermann Klingwort.

Neuaufnahmen am 25.05.Simon Timman & Sascha Harden. 

Schlauchbootwettkampfsieger bei der FF-Krauel. In der siegenden Mannschaft waren:Lars Reymers, Timo Grabsch, Alexander Hars,Heiko Harden, Matthias Stubbe und Hauke Harden.

Einsätze: Feuer am Kirchwerder Hausdeich, in einer Garage brannte eine Heizungsanlage. Dort soll es zu einen Kurzschluss gekommen sein. Das Feuer wurde von uns gelöscht, verletzt wurde niemand.

2010

Ereignisse: Am 17.08. wurde Florian Peper neu aufgenommen.

Februar 2010. Aufgrund des kalten Winters und der tiefen Minusgrade, fror die Hamburger Alster zu. Dies machte es vielen tausenden Besuchern möglich, die Eisfläche zu betreten. Aufgrund dieser hohen Besuchermaßen, wurde von der Hamburger Feuerwehr gewünscht, das wir zur Erstversorgung auf den Eis vor Ort wären. Wir wurden dort gebraucht um mehrere Personen vom Eis retten und an den RTW übergeben.

August: Schlauchbootwettkampf bei uns an der Hoolake. Als ausrichtende Feuerwehr, durften wir dieses Event ausrichten und konnten unseren Zuschauern einen spannenden Wettkampf bieten. Die gleichbleibende Mannschaft aus dem Jahre 2009, konnte ebenfalls siegreich ihren Pokal verteidigen und so ein weiteres Jahr, den Schlauchbootwettkampf für uns sichern.

Einsätze: Am 22.06. brannte an der Heinrich-Osterrath-Straße eine Gartenlaube.
Unter Atemschutz versuchten wir die Flammen vom angrenzenden Wohngebäude fernzuhalten. Dieses gelang uns, jedoch brannte die Laube komplett nieder.

Am 17.10. brannte an einen Sonntag morgen, am Kirchwerder Hausdeich ein Schlafzimmer. Wir gingen unter Atemschutz ins 1. Obergeschoss des Hauses vor und löschten die Flammen. 3 Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

2011

Ereignisse: Am 30.05. wurde Jens Adler, Brandmeister von der FF-Kirchwerder-Süd, befristet übernommen. Ebenfalls wurde Steven Grabsch neu aufgenommen.

Im Herbst konnten wir uns über eine neue moderne Küche freuen. Neue Elektrogeräte lösten die in die Jahre gekommenen Geräte ab. Neue Arbeitsplatten und Schränke wurden ebenfalls installiert.  

Am 14.08. durften wir erneut den Schlauchbootwettkampf an der Hoolake ausrichten. Nach einen spannenden Wettkampf, konnte die FF-Krauel siegen.

Einsätze: Am 09.01. wurde die FF-Kirchwerder-Nord zum Kirchwerder Hausdeich gerufen. Dort sollte in einem Fachwerkhaus ein Schornstein brennen. Wir konnten gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr aus Bergedorf den Brand lokalisieren und einen ausbreiten auf das Haus verhindern.

Am 06.06. sorgte das Sturmtief „Christiane“ für viele Einsätze der Feuerwehr Hamburg. Wir mussten ebenfalls in unseren Bereich vollgelaufene  Keller und Flächen auspumpen. Auf Grund der hohen Einsatzaufkommens, mussten wir ebenfalls die Feuerwehren in der Innenstadt unterstützen.

2012

Ereignisse: Am 28.04. konnte der Kamerad Carsten Timmann auf eine 25-Jährige Dienstzeit in unserer Feuerwehr zurückblicken. Dies wollte Carsten mit seinen Kameraden feiern und lud die gesamte Mannschaft in den Gasthof Hitscherberg ein. Nach einigen Worten des Bereichsführers Karsten Dabelstein und von unseren Wehrführer Heiner Meyns, konnten wir einige gemeinsame Stunden dort verbringen und mit Carsten diesen Anlass gebührend feiern.

Am 10.07. konnten unsere Kameraden, Heiner Meyns, Wolfgang Neustadt und Bernd Hüge ebenfalls auf eine 25-Jährige Karriere bei der Feuerwehr zurückblicken. So luden luden auch sie die gesamte Mannschaft in den Gasthof Hitscherberg ein. Nach einigen Worten unseres Bereichsführers Karsten Dabelsteins und den ebenfalls anwesenden Landesbereichsführer Andre Wronski wurden unsere Kameraden für das lange Engagement geehrt. Dieser freudige Anlass wurde genommen, um mit den Kameraden ein paar schöne Stunden zu verbringen.

An einen Wochenende in Februar konnte,wie bereits 2010, die Alster aufgrund der tiefen minus Temperaturen wieder betreten werden. Wir wurden wieder zur Sicherheit und Erstversorgung der Besucher zur Alster gerufen. Auch dieses Jahr mussten wir viele Menschen vom Eis helfen und sie an den Rettungsdienst übergeben.

Einsätze: Das Sturmtief „Andrea“ sorgte für eine Sturmflut die selbst uns in Kirchwerder erreichen sollte laut den Informationen des Unwetterdienstes. Der Krisenstab traf sich im Bergedorfer Ratshaus und ließ sich aktuelle Wetterlagen durchgeben und versuchte möglich Gefährdungen vorsorglich zu erkennen. Als eine Maßnahme, sollten wir die Anwohner der Gebäude, welche direkt an der Gose-Elbe liegen, warnen. So mussten wir, viele Anwohner gegen 23 Uhr aus den Schlaf klingeln und sie von der drohenden Flut zu warnen. Glücklicherweise traf uns die Flut nicht so schlimm, wie befürchtet.

In der Nacht zum 30.01. brannten am Moorfleeter Deich mehrere Motoryachten. Die Boote wurden zur Überwinterung in den Hallen dort gelagert. Die Einsatzleitung erhöhte die Feuermeldung auf FEU6. Aufgrund der eisigen Temperaturen froh selbst das Löschwasser und machte es äußerst schwierig das Feuer abzulöschen. Wir wurde am folgenden Morgen nachalamiert um letzte Glutnester abzulöschen. Laut Presse, wurde das Feuer  absichtlich gelegt. Viele Boote wurden leider Opfer der Flammen.

Am 24.05. wurden wir zur Unterstützung der Kameraden der FF-Altengamme zu einen brennenden Reetdachhauses am Altengammer Elbdeich gerufen.
Wir unterstützen mit unseren Atemschutzgeräteträgern die Brandbekämpfung.
Unter anderem musste auch Reetdach entfernt werden um an den Brandherd zu gelangen. Die Löschwasserversorgung macht es den Einsatzkräften ebenfalls nicht einfach, da weite Wegstrecken zurückgelegt werden mussten, um eine stabile Löschwasserversorgung zu gewährleisten. Das Gebäude brannte leider trotz des massiven Kräfteaufkommens komplett nieder. Brandursache soll Funkenflug aus dem Kamin sein. Die Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen.

2013

Ereignisse: Neuaufnahme Andre Buschmann,wechselte aus den aktiven Dienst beim THW, zu uns.

Am 20.03. feierte unser Kamerad Jörg Janßen sein 25-Jähriges Dienstjubiläum.
Dieses freudige Ereignis, wurde bei uns uns im Feuerwehrhaus kräftig gefeiert. Nach einigen Worten des Breichsführers Karsten Dabelstein und unseres Wehrführers Heiner Meyns, wurde Jörg für seine Verdienste geehrt. Anschließend wurde mit dem Jubilar, noch lange gefeiert.

Im Juni kam es entlang der Elbe zu einer Hochwasserkatastrophe. Besonders schlimm betroffen waren die Bundesländer Sachsen,Sachsen-Anhalt,Thüringen und Bayern. Die Menschen in den betroffenen Gebieten verloren teilweise ihre gesamte Habe. Der Hilferuf aus den Bundesländern erreichte auch Hamburg und so wurden auch bei uns Freiwillige gesucht, die Sandsäcke füllen und Deiche bauen sollten. Innerhalb kürzester Zeit konnte der erste Konvoi von mehreren Fahrzeugen Hamburg verlassen. Auch von uns waren Kameraden im Einsatz und wollten ihre Kräfte den Menschen zur Verfügung stellen die bereits viel bzw. alles verloren hatten. Die Kameraden Bernd Hüge, Sascha & Heiko Harden waren von uns im Einsatz. Nach mehreren Tagen im Einsatz kehrten unsere Kameraden erschöpft aber gesund wieder zu ihren Familien zurück.
Das Hochwasser was auch Hamburg erreichen sollte, verlief glücklicherweise bei uns glimpflicher ab. Dank unserer massiven Deiche und der niedriger als erwarten Wasserhöhe, konnte wir ohne Schäden dieses Ereignisse an uns vorbeigehen lassen.

Am unseren Feuerwehrhaus wurden im Herbst neue Parkmöglichkeiten für die Kameraden geschaffen.

Einsätze: Am 28.10. erreichte das Sturmtief „Christian“ die Hansestadt. Die starken Orkanböen verursachten innerhalb kurzer Zeit viele umgerissene und entwurzelte Bäume. Laut der Feuerwehreinsatzzentrale liefen ca. 2000 Einsätze auf die nur durch den Sturm verursacht wurden. Unser Landgebiet blieb bis auf wenige Ausnahmen fast verschont. Jedoch traf es die Hamburg Innenstadt um so stärker. So mussten wir im gesamten innerstädtischen Bereich, mehrere Einsätze abarbeiten. Bis in den späten Abend wurden wir gebraucht, um die vielen Straßen und Wege von Ästen und Bäumen zu befreien.

Am 05.12. sollte erneut ein neuer Sturm namens „Xaver“ die Stadt Hamburg erreichen. Nach ersten Prognosen sollte es sich bei diesen Sturm um den  schlimmsten Sturm seit Jahren handeln. Die Feuerwehr Hamburg bereitete sich bereits Tage vorher darauf vor in ihrer Einsatzzentrale. Als der Sturm schließlich in Hamburg eintraf, stellte es sich heraus das er doch nicht wie prophezeit, die Stärke erreichen sollte. Die Feuerwehr musste zwar trotzdem diverse Einsätze abarbeiten, jedoch nicht so viele wie beim Orkan „Christian“ im Oktober. Jedoch traf es die Küste von Schleswig-Holstein um so stärker.

2014

Ereignisse: Am 26.05. wurde der Kamerad Philip Scheer befristet für 2 Jahre aufgenommen. Ebenfalls wurde unser Hauptgerätewart Wolfgang Neustadt für weitere 6 Jahre in seinem Amt bestätigt. 

Am 08.06. feierte unser Kamerad Mathias Stubbe sein 25-Jähriges Dienstjubiläum. Dies wurde gemeinsam ausgiebig gefeiert.

Am 27.06. feierte ebenfalls unser Hauptbrandmeister Helmut Hars sein 40-Jähriges Dienstjubiläum bei Hartwig Reymers auf dem Saal. Am 01.07. wechselte Helmut in die Ehrenabteilung der FF-Kirchwerder-Nord.

Am 24.08. feierte unser Kamerad Mathias Peters sein 25-Jähriges Dienstjubiläum bei sich auf dem Hof. Dieser Einladung folgte die Wehr sehr gerne.

Am 03.11. wurden Wehrführer Heiner Meyns und Wehrführervertreter Hans-Jörg Knoblauch von der Mannschaft in ihren Funktionen bestätigt und bleiben weitere 6 Jahre in ihren Ämtern.

Am 23.11. konnten wir uns über unser neuer LF-Kat-S, Mercedes-Benz Atego 1629 Magirus freuen, das unser ca. 30 Jahre alte LF-Hansa ablöste.

 

Einsätze: Am 20.04. brannte am Süderqeuerweg ein Hühnerstall mit Schuppen.

Wir haben unter Atemschutz versucht die Tiere zu retten und die Flammen zu bekämpfen. Viele Tiere konnten gerettet werden.

 

2015

Ereignisse: Am 25.05. wurde bei der Maiversammlung, der Kamerad André Buschmann endgültig in die Wehr aufgenommen.

Unser Hauptbrandmeister Heinz Harden konnte am 1.7., auf 40 Jahre Feuerwehr zurückblicken. Diesen Anlass feierte die Wehr gemeinsam mit dem Jubilar am 10.07. im Gasthof Hitscherberg. 

Einsätze: Vom 9.1. bis 10.1 zog das Sturmtief „Elon“ über die Hansestadt Hamburg her. Wir mussten ab mittags mehrere unwetterbedingte Einsätze abarbeiten. Mehrere Bäume stürzten um und ein Trampolin musste gesichert werden. 

Erneut suchte ein Sturmtief namens „Niklas“ die Stadt Hamburg am 31.03. heim. Auch wir wurden wieder zu mehreren unwetterbedingten Einsätzen alarmiert. Unter anderem löste sich ein Blechdach und Bäume drohten auf Wohnhäuser zu stürzen. 

Am 19.04. brannte am Neuengammer Hausdeich ein Reetdachhaus komplett bis auf die Grundmauern nieder. Das historische Haus konnte leider nicht gerettet werden. Wir waren Nachts zur Ablöse der ersten Kräfte alarmiert worden. 

Wieder suchte die Stadt Hamburg am 05.05. ein Sturmtief namens „Zoran“ heim. Um 18:26 wurden wir Richtung HH-Berne alarmiert, um wetterbedingte Einsätze abzuarbeiten. Bis ca. 22Uhr wurden ingesamt 7 Einsätze durch die Wehr abgearbeitet.

Am Morgen des 4.8.wurden wir gegen 7 Uhr zu einem Feuer in Rothenburgsort gerufen. Dort brannte ein ehemaliger Luftschutzbunker aus dem 2.Weltkrieg, der nun als Lagerraum für eine Tischlerei diente. Während der Anfahrt wurde die Alarmstufe auf FEU6R erhöht, da einige Feuerwehrangehörige bei einer Explosion verletzt wurden. Unsere Aufgabe war es, gemeinsam mit Zug35 auf der Rückseite des Bunkers, über eine Drehleiter den Bunker mit Löschschaum zu fluten.

Am 23.09. wurden wir zu einem THY im Norderquerweg gerufen. Dort war ein Treckerfahrer unter seinem Arbeitsgerät im Beinbereich eingeklemmt. Wir befreiten den Fahrer und übergaben ihn den Rettungsdienst. 

All diese Aufgaben konnten in den vergangenen Jahren nur bewältigt werden, weil sich stets Freiwillige bereitfanden, diesen uneigennützigen Dienst zu übernehmen. Sie ließen bei schweren Einsätzen oder Katastrophen ihre Familien und ihr Haus allein, um in Not geratenen Menschen zu helfen.
Möge es stets weiter Freiwillige geben, die diese Aufgaben übernehmen, zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger.